Mel­de­pflich­ti­ge Krank­hei­ten

So­bald bei ei­nem Kind der Ver­dacht oder die Dia­gno­se ei­ner mel­de­pflich­ti­gen Krank­heit wie Wind­po­cken, Keuch­hus­ten, Ma­sern oder Rö­teln vor­liegt, sind die El­tern ver­pflich­tet, dies der Schu­le zu mel­den.

Wei­te­re In­for­ma­tio­nen zu mel­de­pflich­ti­gen Krank­hei­ten sind auf der Sei­te des Land­krei­ses Cel­le zu fin­den.

Kopf­läu­se

Kopf­laus­be­fall zählt zu den häu­figs­ten pa­ra­si­tä­ren Er­kran­kun­gen in Eu­ro­pa. Kopf­läu­se kön­nen grund­sätz­lich je­den be­tref­fen und ste­hen nicht in Zu­sam­men­hang mit feh­len­der Hy­gie­ne. Vor al­lem dort, wo vie­le Kin­der auf­ein­an­der­tref­fen, brei­ten sich Kopf­läu­se rasch aus.

Wird bei ei­nem Kind ein Kopf­laus­be­fall fest­ge­stellt, ist die Schu­le um­ge­hend zu be­nach­rich­ti­gen. Die Schu­le in­for­miert dann die Klas­sen­el­tern­schaft in an­ony­mi­sier­ter Form über den auf­ge­tre­te­nen Laus­be­fall.

Be­trof­fe­ne Kin­der, die auf­grund ei­nes Läu­se­be­falls mit wirk­sa­men Mit­teln be­han­delt wur­den, kön­nen die Schu­le am Tag nach der Erst­be­hand­lung ohne ärzt­li­ches At­test durch schrift­li­che Be­stä­ti­gung der El­tern wie­der be­su­chen. In Ein­zel­fäl­len kann die Schu­le eine an­de­re Vor­ge­hens­wei­se ver­lan­gen.

Kin­der mit Kopf­läu­sen dür­fen so­lan­ge die Schu­le nicht be­su­chen, bis eine Wei­ter­ver­brei­tung der Ver­lau­sung durch sie nicht mehr zu be­fürch­ten ist.